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Der Weg zur eigenen Lizenz

Bevor man auf den Amateurfunkbänder funken darf, muss man sein Wissen in den Bereiche Technik, Betriebstechnik und Vorschriften unter Beweis stellen.

Zuerst heißt es lernen. Es gibt viele Möglichkeiten sich mit der Materie zu beschäftigen, zum einen kann man dieses online machen, man kann aber auch entsprechende Bücher nutzen und zu guter letzt den Fragenkatalog der Bundesnetzagentur downloaden. Für Smartphones gibt es mittlerweile auch gute Apps welche einem beim Lernen helfen, sogar eine Prüfungssimulation ist damit möglich. So ist eine optimale Vorbereitung möglich.

Als nächtes kann man für sich selber entscheiden, welche Lizenz man machen möchte. Hier gibt es in Deutschland zwei Möglichkeiten. Man kann die E-Lizenz machen, welche 4 Kurzwellenbänder beinhaltet sowie das auch 2m Band, da 70cm Band und das 3cm Band. Die A Lizenz beinhaltet alle Amateurfunkbänder und geht mit einer höheren erlaubten Sendeleistung einher. Die A Lizenz ist dafür aber im Bereich Technik deutlich umfangreicher. Als weitere Möglichkeit kann man hat aber zuerst die E Lizenz zu machen und später auf die A Lizenz upgraden. In diesem Fall wird lediglich der Bereich Technik noch einmal in der Prüfung abgefragt, der dann aber auch bestanden werden muss. Die Bereiche Betriebstechnik und Vorschriften sind bei beiden Prüfungen identisch und werden daher bei einem Upgrade angerechnet, das bedeutet somit diese Teile müssen nicht noch einmal gemacht werden. Durch die Möglichkeit des Upgrades kann man sich zunächst mit der Technik im Umfang der E Lizenz praktisch auseinandersetzen und die darin gewonnenen Erfahrungen dann später in die Technikprüfung der A Lizenz einfliessen lassen.

Bevor es jedoch zur Prüfung geht, steht erst einmal das Lernen an, fühlt man sich dann auch langsam sicher, kann und sollte man sich um die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur kümmern. Denn die Prüfungstermine können einige Wochen bis Monate in der Zukunft liegen. Aber die Zeit bis zur nun anstehenden Prüfung kann man nutzen um zu lernen.

Und ehe man sich versieht, ist der Prüfungstag vor der Tür und man auf dem Weg zur Prüfung. Nun macht man sich sicher Gedanken, wie es da vor sich geht. Dort angekommen wird man freundlich empfangen und gebeten zunächst im Wartetraum noch etwas zu warten. Man sollte ca. 30 Minuten eher da sein. Sicher trifft man noch auf andere Prüflinge, die auch die Prüfung machen möchten. Die Zeit rückt näher und der Prüfer bittet dann alle in den Prüfungsraum. Nach einer kurzen Ansprache, ob man sich gesundheitlich fit für die Prüfung fühlt, geht es dann auch schon fast los. Der Prüfer erklärt einem kurz noch den Ablauf der Prüfung und was man hinsichtlich der Prüfungsbögen und Fragenkataloge zu beachten hat. Die Prüfung besteht aus 3 Teilen, welche man nach und nach mit einer kleinen Pause zwischen jedem Prüfungteil ablegt. Für jeden Block stehen einem 60 Minuten Zeit zur Verfügung, bei der Lizenz zur A werden einem im Prüfungsteil Technik sogar 90 Minuten Zeit gewährt. Es wird vor jedem Prüfungsblock ein Ordner mit den Fragen ausgeteilt und ein Antwortbogen, auf dem die Antworten angekreuzt werden. Darüber hinaus erhält jeder Prüfling die entsprechende Formelsammlung und diese kann bis zum letzten Block am Platz verbleiben. Ist man mit dem ersten Block fertig, gibt man den Antwortbogen und den dazugehörigen Fragenkatalog beim Prüfer ab und setzt sich wieder in den Warteraum, bis alle anderen auch fertig sind. Im Warteraum kann man sich dann mit den anderen Prüflingen in Gesprächen austauschen. Haben alle den Prüfungsblock beendet, hat man noch ein paar Minuten Zeit sich auszuruhen, bevor es in den nächsten Prüfungsblock geht. Dieser Ablauf wiederholt insgesamt noch zweimal, bis alle drei Prüfungsblöcke absolviert worden sind. Die letzte Wartepause benötigt der Prüfer dazu, alle Prüfungsunterlagen auszuwerten. Wenn er damit fertig ist, ruft er nun wieder alle Prüflinge in den Prüfungsraum und wertet die Prüfung kurz mit den Prüflingen aus. Am Ende werden dann die Amateurfunkzeugnisse an die Prüflinge ausgeteilt, die erfolgreich die Prüfung abgelegt und somit bestanden haben. Jetzt kann man direkt gleich seinen Antrag auf Zulassung zum Amateurfunkdienst beim Prüfer mit dem Wunschrufzeichen abgeben. Diesen Antrag erhält man automatisch mit der Einladung und Zahlungsaufforderung zur Prüfung. Diese kann man daheim schon ausfüllen und sich auch gleich ein Wunschrufzeichen ausdenken und bei der Bundesnetzagentur prüfen, ob dieses noch frei ist. Die Prüfung kann man online machen. Hier ist der LINK. Nun heißt es nur noch auf den Brief der Bundesnetzagentur warten, in dem die Rufzeichenzuteilung enthalten ist. Dann kann es losgehen und das erste QSO mit dem eigenen Call kann gemacht werden. Nun kann man nur noch viel Spaß bei dem gemeinsamen Hobby wünschen und vielleicht hört man sich auf den Bändern.

Wichtige Links

Den Link zum Fragenkatalog der Bundesnetzagentur findet man unter der Rubrik “Amateurfunkprüfungen / Amateurfunkzeugnisse”.

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